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Schimmelreiter

Kapitel I
Lehrermangel und Pfarrersuche in der Nachkriegszeit
Iech weal arzailen iewer de Verhältnesser euser Roadar-Jemain,wä et äs jewaist an der Flichtenziet. Mer wåiren häi bliewen---vairenzwienzich Känd noar----an ziugen an de Schiul de Känd kee Klenoalesch. Der Feifer Härr Foarr, di lihrt se, hoatten an extra Ziemmer dåi,
det……feorte mer iewern, är Zwiin mät de Koihen und--- und richten det Ziemmer ün, woi eos Känd lihre sallen.----

Dä za deer Ziet störwen, häi a Röd, et woihren uch an Pöör Frauen, dä wörte bejrööwen dürch eos, dä mer häi woihre bliewen.
Et wos dich tråån -- et woiren är wiennich Der Stebållen-Hunesbåtschu am Råndel, di moucht de Lööd, far dies Frauen, end mir mouchten det Jrååw, dä mer häi wåihre bliwen. Und bejlaten se bäs åf de Frittef, und, sielle seelich reohen dåi.
Ich will erzählen über die Verhältnisse unserer Roder Gemeinde, wie es war in der "Flüchtenzeit" Wir waren hier geblieben----vierundzwanzig Kinder nur---- und gingen in die Schule, die Kinder nach Klein-Alisch. Der Herr Pfarrer Feifer, lehrte sie, hatten ein extra Zimmer dort.
Das (nötigste) fuhren wir hinüber zu zweit, mit den Kühen----und richteten das Zimmer ein, wo unsere Kinder lernen sollten.----

Die zu der Zeit starben, hier in Rode, es waren auch einige Frauen, die wurden begraben durch uns, die wir hier geblieben waren.
Es war ja wirklich -- Es waren wenige, (geblieben) Der Bell Hans-Oheim (aus der Seitengasse) Råndel, machte die Särge, für diese Frauen und wir machten das Grab, die wir hier geblieben waren.Und begleiteten sie bis zum Friedhof, und mögen seelig ruhen dort.
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